Josefitag: Die Schreiner und Zimmerleut´ gedenken Josefs, des Zimmerers.
Treu dem Brauch kamen Schreiner und Zimmerleut´ zu der prunkvollen Barock-Wallfahrtskirche in Violau, wo sie sich in einem Festgottesdienst zum Gedenken Josefs versammelten. Die Schreinerinnungen Augsburg und Neu-Ulm hatten ihre Zunftfahnen zur Weihe mitgebracht.
In der Predigt wurden die Holzleut´ an das Leben des Zimmermanns Josef erinnert. Sein unerschütterlicher Glaube an Gott möge auch den Schreinern und Zimmerern von heute Vorbild sein und die nötige Kraft geben, auch in dieser Zeit nicht den Mut und die Zuversicht sinken zu lassen. Josef glaubte, was ihm Gott im Traum sagte, entgegen jeder menschlichen Vernunft. Josef machte nicht viel von sich reden, sondern folgte seiner Berufung in aller Demut und Bescheidenheit. Jesus hatte Glück mit seinem Vater. Er war ihm Vorbild und erlernte alles, was er für sein heiliges Leben brauchte, von ihm. Wenn Jesu irdischer Pflegevater Josef schon so gut war, wie gut muß dann der himmlische Vater sein. Ihn wollen wir bitten und ihm danken für alles.
Zum Gesang spielte nicht die Orgel, sondern die "Schreinerkapelle". Ein herzliches Dankeschön und kräftiges Lob an die Schreinerfamilie Sedlmeyr aus Friedberg-Derching.
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